Die Aufgabe ja. Die Entscheidung nicht.

„Ich habe das doch delegiert."

 

Und trotzdem landet die Sache drei Tage später wieder auf dem eigenen Schreibtisch.
Meistens liegt es nicht an der Person, die die Aufgabe übernommen hat.
Sondern daran, was mit übergeben wurde – und was nicht.

Die Aufgabe ja. Die Entscheidungsbefugnis oft nicht.
Der Zeitrahmen ja. Das Recht, es anders zu machen, selten.
Dann arbeitet jemand an etwas, kann aber nichts entscheiden. Und fragt nach. Verständlicherweise.

Verantwortung übergeben heißt auszuhalten, dass ein Ergebnis anders aussieht, als ich es gemacht hätte.

Genau dort beginnt echte Delegation.

 

 

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